Demenztherapie für Angehörige

Das Leben mit der Diagnose Demenz ist für einen Demenzkranken und die Angehörigen eine große Herausforderung. Der/die Betroffene verändert sich stark und taucht mehr und mehr in eine ganz eigene Welt ab. Vieles, was früher zum Alltag gehörte, ist erst erschwert und später gar nicht mehr möglich.

Demenz ist sehr vereinfacht ausgedrückt die Krankheit des Vergessens.

Und doch können der Patient und Angehörge unter Umständen noch ein glückliches und erfülltes Zusammenleben führen.

 

Als Angehörige(r) laufen sie Gefahr, sich selbst zu verlieren, sich für den Patienten aufzureiben und selber durch Erschöpfung, Frustration und unterdrückten Gefühlen zu erkranken.

 

Sie können bei mir und mit mir ihren Gefühlen Raum geben. Sie dürfen aussprechen, was sie in ihrem Umfeld nicht sagen können, ohne Wertung. Sie dürfen sie selbst sein.

 

In der Therapie geht es alleine um sie. Sie bekommen keine Beratung wie in einer Demenzberatungsstelle, keine „Gebrauchsanweisung“ für den Alltag. In der Therapie geht es um ihre Gefühle (Trauer, Wut, Frust, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Ohnmacht, uvm.)

 

Gehen Sie auf ihre ganz eigene Reise. Neue Wege, neue Ziele. Zusammen wollen wir erreichen, dass sie ganz bei sich bleiben – ohne dass sich das Gewissen meldet oder die vielen kleinen ABER. Zusammen ist es unser Ziel, dass sie in ihrer Kraft bleiben, in ihrer Selbstliebe und Selbstachtung.

Zur Unterstützung der Therapie kann bei Wunsch Hypnose angewendet werden.

 

 

Unter Demenz leidet die ganze Familie. Sie als Angehörige(r) müssen sich mit der neuen Situation auseinandersetzen. Die Therapie hilft Ihnen mit der auftretenden Problematik umgehen lernen, beispielsweise

 

Akzeptanz der Erkrankung des Angehörigen

Unsicherheit im Verhalten gegenüber dem Partner

            Die eigenen Interessen nicht vernachlässigen

Wie gehen jetzt Freunde mit ihnen um und sie mit den Freunden?

            Ihrem sozialen Rückzug vorbeugen.

Der Rollentausch Kind / Eltern

            Die Angst und Unsicherheit und letztendlich auch die Fragen zum Tod bearbeiten.

Eigene Bedürfnisse auch im Bereich der Sexualität wahrnehmen

Eine neue Lebensreise beginnen