Psychoonkologische therapeutische Begleitung für Angehörige

 

Die Diagnose Krebs verursacht vorrangig ein Gefühl: sie macht Angst.

Die Unsicherheit über den weiteren Verlauf und die Folgen der Krankheit und der anstehenden Behandlung vertiefen erst einmal dieses Gefühl. Dieser Angst und der Unsicherheit ihre Macht zu nehmen ist ein Ziel in der Therapie.

 

Im geschützten Raum der Therapie können Sie offen über ihre Gefühle, Ängste und Zweifel sprechen. Ohne jede Wertung. Gerade als Partner sind Themen wie Sexualität und Tod oft ein Tabu. Diese Gefühle sind aber existenziell und brauchen ihren Raum.

Überforderung durch die Aufopferung für den Angehörigen, aktzeptieren der neuen Lebensumstände oder der veränderten Aufgabenstellung lassen ihren ganz eigenen Wünschen und Gefühlen kaum Platz zur Erfüllung.

 

In der Therapie geht es um sie ganz alleine. Sie sollen sich als Individuum wahrnehmen und annehmen.

Zusammen wollen wir erreichen, dass sie ganz bei sich bleiben – ohne dass sich das Gewissen meldet oder die vielen kleinen ABER. Zusammen ist es unser Ziel, dass sie in ihrer Kraft bleiben, in ihrer Selbstliebe und Selbstachtung. So werden Sie eine kraftvolle Stütze für ihre(n) Liebste(n).

Unterstützend kann Hypnosetherapie angewendet werden.

 

Das hilft Ihnen bei der Bewältigung auftretender Fragen und Situationen, beispielsweise

 

            Unsicherheiten im Verhalten erschweren das gemeinsame Bewältigen.

                        Eigene Bedürfnisse wollen gelebt werden.

            Wie gehen jetzt Freunde mit ihnen um und sie mit den Freunden?

                        Dem eigenen sozialen Rückzug vorbeugen.

            Die Angst und Unsicherheit durch finanzielle Veränderungen bearbeiten.

                        Mit auftretenden Konflikten umgehen lernen

     Abschied und Tod annehmen und verarbeiten

 

Der Fels braucht nicht immer Brandung