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Demenztherapeutin – was ist das?

Kurz gesagt: die psychotherapeutische Spezialisierung auf das Krankheitsbild Demenz.

 

Erstmal gehört eine fundierte Ausbildung dazu, sich Demenztherapeutin nennen zu dürfen.

Bei mir ist es die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und die Ausbildung zur Demenztherapeutin. Gibt es tatsächlich.

 

Die Demenztherapie hat rein psychotherapeutische Inhalte. Oft werde ich gefragt, ob ich für eine Bewegung der Gelenke sorge, oder spazieren gehe mit den Betroffenen. Nein, das tue ich als Demenztherapeutin nicht.

 

Es geht um die seelische Belastungssituation von den an Demenz erkrankten Menschen und von den Angehörigen.

 

Dazu muss ich alle Formen der Demenzerkrankung (es gibt nicht nur Alzheimer) kennen, die Symptome die zu einer Diagnose führen, die Symptome und degenerativen Entwicklungen  in den verschiedenen Stufen der Erkrankung, die Methoden der  Diagnostik, sowie vorhandene Möglichkeiten für eine eventuelle medikamentöse Unterstützung (hier nur die Information, da ich keine Medikamentionen vornehme).

 

Zusätzlich bedarf es einer hohen emphatischen Fähigkeit (die Schuhe des anderen anziehen), der Kenntnis über die Möglichkeiten der Mimikresonanztechnik in der nonverbalen Kommunikation, die Kenntnis über Biografiearbeit, Kenntnis über die Methoden im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen (z.B. Validierung nach Naomi Feil)

 

Mittels verschiedener therapeutischer Möglichkeiten und entsprechendem „Handwerkszeug“ kann ich die Demenzpatienten und auch die Angehörigen wirkungsvoll unterstützen, die neue Lebenssituation zu akzeptieren und sich in die neue Lebenssituation einzufinden.