Laechle einfach

 

Es gibt Zeiten im Leben, da fragt man sich wo die Sonne bleibt. Vieles geht schief und einiges will einfach nicht gelingen.


Das drückt auf die Stimmung und verdrängt ganz leise den Optimismus, den Glauben daran, dass es auch wieder besser wird. 


Es scheint, als hätte sich alles und jeder gegen einen verschworen. Man fühlt sich alleine, allein gelassen, hilflos und ohnmächtig.


Wo ist der Weg aus dem Dunkel? Wo die Hoffnung für ein gutes Morgen?


Ich kenne aus eigener Erfahrung diese Zeiten. Trotz besserem Wissen, habe auch ich gezweifelt und manchmal sogar verzweifelt. 


Je stärker die Dunkelheit gewinnt, je geringer wird die Motivation, etwas zu verändern. Es ist bequemer, in eine Schockstarre zu fallen und zu hoffen, dass wenn man lange genug die Augen verschließt, sich alles von alleine regelt. Manchmal tut es das auch – aber eher selten. Klar, manche Situationen lassen sich nicht schnell und einfach ändern. Die eigene Grundhaltung schon. Das Gesetz der Resonanz funktioniert immer. Was du sendest, wirst du empfangen. Wenn ich also Trübsal sende, wie soll ich dann Fröhlichkeit empfangen? Wenn ich nur die Probleme fokussiere, wie soll sich dann eine Lösung zeigen? Wenn ich verharre, wie soll dann Bewegung in die Sache kommen?
Es gibt immer einen Weg. Hört sich an wie ein dummer Spruch, hat sich bislang aber bestens bewährt. 


Erstmal tief Luft holen und neue Gedanken ins Hier und Jetzt holen. Gute Gedanken. 


Eine positive Stimulierung kann auf unterschiedliche Weisen erfolgreich sein:


-    Wahrnehmung der schönen Dinge in der Natur (und die Natur hat viel davon. Ich beobachte gerne die Tiere im Garten und die Veränderung der Pflanzen durch das Wetter und die Jahreszeiten)
-    Bewusstmachen, was man hat
-    Sich in Erinnerung rufen, dass nichts bleibt wie es ist. Auf Regen folgt Sonnenschein, auf Verzweiflung Hoffnung, auf Dunkelheit das Licht
-    Sich verdeutlichen, dass man schon viele schwierige Situationen erlebt hat und aus diesen Situationen auch wieder heraus gekommen ist
-    Ein Buch lesen und den Fokus mal weg vom Alltag richten
-    Einen langen Spaziergang machen (oder auch einen Stadtbummel)
-    Die Gedanken einfach mal schweifen lassen und sich Tagträumen hingeben
-    Lächeln. Lächeln aktiviert das Emotionszentrum und das Belohnungssystem im Gehirn. Es kommt zur Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin und Dopamin und einer Reduzierung von Stresshormonen wie Cortisol und Epinephrin. 

 

Wir können ganz für uns alleine lächeln (keine Grimassen schneiden, sondern wirklich lächeln) und wir können unsere Gegenüber anlächeln (egal, wer uns gerade begegnet). Die Wahrscheinlichkeit ein Lächeln zurück zu bekommen ist enorm hoch. 


Positive Stimulierung sollte unser täglicher Begleiter sein. So selbstverständlich wie unsere Atmung. Dadurch können wir unsere Einstellung ändern und Herausforderungen leichter bewältigen. Positiv zu Denken bedeutet nicht, alles rosarot zu sehen oder Probleme einfach zu übergehen. Positives Denken hilft uns dabei, immer wieder die Schönen Dinge wahrzunehmen, die es trotz der Schattenseiten immer gibt. Es verhindert, dass wir in dem Tal verharren und den Weg nicht mehr aus der Belastung und Herausforderung finden. Lösungen und neue Wege zeigen sich eher mit einer positiven Grundeinstellung.

In diesem Sinne schicke ich dir mein schönstes Lächeln und wenn dir das nicht genügt, können wir zusammen deine Denkweise verändern.
Probier´s doch mal aus.